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30.11.2022

In der Deutschen Welle spricht Yann Wernert über Macrons Staatsbesuch in den USA

Policy Fellow Yann Wernert spricht mit der Deutschen Welle über die Auswirkungen des US Inflation Reduction Act auf das deutsch-französische Verhältnis.

Vor Macrons Staatsbesuch in den Vereinigten Staaten haben sich Frankreich und Deutschland auf eine verstärkte industriepolitische Zusammenarbeit im Rahmen des Inflation Reduction Acts (IRA) geeinigt. Laut Yann Wernert ist diese Vereinbarung bemerkenswert, da "Deutschland traditionell auf den Schutz des Freihandels bedacht ist, während Frankreich offener für mehr Protektionismus ist". Er führt aus, dass diese Entwicklung "ein gutes Zeichen für Europa, nachdem es ja jüngst deutliche Spannungen im deutsch-französischen Verhältnis gab." Generell, so Wernert, "[scheint] Deutschland sich nun in Sachen IRA stark auf Frankreich zubewegt und anerkannt zu haben, dass nicht nur wirtschaftliche, sondern auch strategische Gesichtspunkte wichtig für internationale Beziehungen sind" 

Neben der Diskussion über die IRA geht Yann Wernert auch auf die traditionelle deutsch-französische Spaltung in Bezug auf die Haltung zur NATO ein. "In der französischen Presse ist oft eine gewisse Distanz zur NATO zu spüren", kommentiert er. "Deutschland steht den USA näher, die Sorge vor einer transatlantischen Entfremdung ist größer." 

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