Veranstaltung

Zum Nachlesen: EU to go. Stahl, Zement, Chemie – Wer bleibt, wer geht im neuen Industriezeitalter?

Bevor der Arbeitstag beginnt, gibt es wieder einen komprimierten Input zu einem aktuellen EU-Thema. Starten Sie mit uns, frischen Croissants und Kaffee in den Tag. Nur in Präsenz, die Plätze sind begrenzt.

Europas energieintensive Industrien stehen unter massivem Druck: Hohe Energiepreise, schleppende Dekarbonisierung und ein schwieriges internationales Umfeld gefährden Standorte und Investitionen. Stellenabbau wie aktuell in Deutschland bei Thyssenkrupp befeuern die Sorge vor einer weitreichenden Deindustrialisierung. 

Mit dem Clean Industrial Deal will die EU-Kommission gegensteuern. Geplant sind niedrigere Energiekosten, gezielte Subventionen und neue Leitmärkte. Doch ob die Maßnahmen ausreichen, um eine klimafreundliche und wettbewerbsfähige Industriepolitik zu sichern, bleibt offen. 

Wie kann die EU ihre Industrie für das grüne Zeitalter rüsten, ohne wirtschaftliche Substanz zu verlieren? Und welche Rolle spielen dabei nationale Maßnahmen wie der von Deutschland geplante Industriestrompreis? 

Beim EU to go-Frühstück am 26. Juni stellen Philipp Jäger, Senior Policy Fellow für europäische Klima- und Wirtschaftspolitik und Dr. Philipp Verpoort, PostDoc u.a. für Industrietransformation am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung, ihre Einschätzungen und Empfehlungen vor. 

Das Format: In 20 Minuten werden die Themen und Analysen vorgestellt, danach wird für zehn Minuten diskutiert. Um 9:00 Uhr ist die Veranstaltung nach nur 30 Minuten zu Ende.  

  • 8:30 Uhr: Expert:innen-Input 

  • 8:50 Uhr: Frage und Antwort  

  • 9:00 Uhr: Ab ins Büro