Veranstaltung

Zum Nachlesen: EU to go. Offen, aber nicht naiv: Buy European für Europas Industrie?

Bevor der Arbeitstag beginnt, gibt es wieder einen komprimierten Input zu einem aktuellen EU-Thema. Starten Sie mit uns, frischen Croissants und Kaffee in den Tag. Nur in Präsenz. Die Plätze sind begrenzt.

Europas Industrie steht unter enormem Druck: Chinesische Produkte drängen auf den europäischen Markt, der Hochlauf klimafreundlicher Technologien wie grünem Stahl stockt und in strategischen Sektoren wächst die Sorge vor neuen Abhängigkeiten. Mit dem geplanten Industrial Accelerator Act will die EU gegensteuern – unter anderem mit „Buy European“-Vorgaben und strengeren Bedingungen für ausländische Investitionen, die deren Beitrag zur europäischen Wertschöpfung sichern sollen. 

Doch wie wirksam sind diese Instrumente tatsächlich? Kann Europa seine Industrie gezielt stärken, ohne den Binnenmarkt oder internationale Partnerschaften zu gefährden? Und wie offen kann die EU bleiben, wenn andere Länder ihre Marktmacht zunehmend als politischen Hebel nutzen? 

Darüber sprechen beim nächsten EU to go-Frühstück Jannik Jansen und Philipp Jäger, beide Senior Policy Fellows des Jacques Delors Centre, über Europas industriepolitischen Kurs zwischen Offenheit und strategischem Schutz.

Das Format: In 20 Minuten werden die Themen und Analysen vorgestellt, danach wird für zehn Minuten diskutiert. Um 9:00 Uhr ist die Veranstaltung nach nur 30 Minuten zu Ende.  

  • 8:30 Uhr: Expert:innen-Input 

  • 8:50 Uhr: Frage und Antwort  

  • 9:00 Uhr: Ab ins Büro