
In der 57. Folge von EU to go sprechen Thu Nguyen und Nils Redeker darüber, was der turbulente Start ins Jahr 2026 über den Zustand der Europäischen Union verrät und welche Weichen jetzt für das gesamte Jahr gestellt werden.
Die ersten Wochen haben gezeigt, wie fragil Europas geopolitisches Umfeld geworden ist: neue handels- und sicherheitspolitische Spannungen mit den USA, Russlands fortgesetzter Krieg gegen die Ukraine und eine Verschärfung der Rivalität mit China. Alte Gewissheiten tragen nicht mehr. Europa muss wirtschaftlich wie sicherheitspolitisch eigenständiger handeln, doch wie handlungsfähig ist die EU tatsächlich?
Die beiden Co-Direktor:innen analysieren, welche Lehren sich aus dem Jahresauftakt ziehen lassen: flexiblere Koalitionen unter den Mitgliedstaaten, neue Mehrheiten im Europäischen Parlament und eine Verschiebung im institutionellen Gleichgewicht. Im Zentrum steht dabei die Frage, wie eng wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und geopolitische Handlungsfähigkeit inzwischen miteinander verknüpft sind und ob 2026 für die EU zum Jahr der strategischen Souveränität oder zur nächsten Zerreißprobe wird.
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