
In der neunundfünfzigsten Folge von EU to go diskutiert Thu Nguyen mit Marlene Schörner einen zentralen Vorschlag der EU Kommission: EU Inc. – eine neue, pan-europäische Unternehmensform. Bringt das tatsächlich den Durchbruch für europäische Startups?
Wer als junges Unternehmen in Europa heute über nationale Grenzen hinaus wachsen will, stößt schnell auf einen Flickenteppich aus unterschiedlichen Unternehmensrechten, bürokratischen Hürden und hohen Kosten. Das bremst Expansion, schreckt internationale Investor:innen ab und trägt dazu bei, dass Risikokapital meist im nationalen Rahmen bleibt.
Genau darauf zielt EU Inc. ab: mit einer digitalen Gründung in 48 Stunden, europaweit einheitlichen Regeln und als ein sogenanntes 28. Regime – also eine freiwillige, EU-weite Rechtsform. Doch hält der Vorschlag, was er verspricht? Wo liegen seine Stärken und Schwächen, etwa bei den Mitbestimmungsrechten für Angestellte oder dem Rückgriff auf nationales Recht? Und wie fügt sich EU Inc. in die größeren Bemühungen ein, Europas Startup- und Scaleup- Ökosystem zu stärken, etwa durch den neuen Scaleup Europe Fund?
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