Forschungsprojekt

Horizon 2020: Integration der Vielfalt in der Europäischen Union

Die Herausforderung, Vielfalt in der Europäischen Union zu integrieren, steht derzeit wieder auf der Tagesordnung einer EU, die bestrebt ist, eine Zukunft nach der Krise zu gestalten, auf den Brexit zu reagieren und die europäischen Bürger zu erreichen. Die Europäische Union ist in den vergangenen Jahren zunehmend unter Beschuss populistischer Bewegungen geraten, die Misstrauen und Widerstand gegen die EU schüren. Daher ist es dringend erforderlich, die nächste Phase ihres Bestehens auf ein stabiles Fundament zu bauen. Differenzierte Integration (DI) ist ein zwingendes Thema in den Überlegungen zur Zukunft Europas.

Das Projekt InDivEU ist ein Zusammenschluss von führenden europäischen Forschungseinrichtungen und herausragenden DI-Forscher:innen, um die Herausforderungen der EU anzugehen und sich zu verpflichten, tragfähige Daten zur Unterstützung wissenschaftlich fundierter Politik zu liefern.

Ziel dieses Projekts ist es, eine umfassende Wissensbasis über DI zu schaffen, die für die politischen Entscheidungsträger Europas von Bedeutung ist. Diese Arbeit wird sich direkt auf die Arbeit des Europäischen Parlaments, der Kommission, der Staats- und Regierungschefs, der Ausschüsse für europäische Angelegenheiten und zahlreicher Netzwerke der Zivilgesellschaft auswirken.

Ziel des Projekts ist es, die normativen Kriterien für eine faire DI-Systematik zu ermitteln und die konstitutionelle und institutionelle Architektur von DI kritisch zu analysieren. InDivEU wird zwei bestehende Datensätze (EUDIFF 1 & 2) über die Verwendung von DI erweitern und zwei neue Datensätze über öffentliche Meinung und differenzierte Implementierung erstellen. Ergänzt wird dies durch eine Analyse der wichtigsten Politikbereiche und der Beziehungen der EU zu ihren Nachbarn. InDivEU beinhaltet eine gründliche Analyse der DI-Präferenzen von Bürgern, Parteien und Regierungen. 

Für Details der Projektbeschreibung klicken Sie bitte hier

Projektziele

  • Erstellung einer umfassenden Neu- und Nachbewertung der differenzierten Integration

  • Entwicklung und Erprobung einer Reihe von Modellen und Szenarien auf der Grundlage eines Katalogs von Designprinzipien für den zukünftigen Einsatz einer differenzierten Integration.

  • Erstellung eines DI-Handbuchs zur Unterstützung der politischen Entscheidungsträger:innen bei der Entwicklung zukünftiger differenzierter Integrationslösungen

  • Bewertung bestehender politischer Vorschläge für DI und Entwurf von Vorschlägen für eine differenzierte Integration und andere Formen der Flexibilität als Beitrag zur europäischen Debatte auf der Grundlage von vier einzigartigen Datensätzen, Toolkits und Szenarien von InDivEU
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Akademisches Netzwerk

  • European University Institute (Italien)
  • ETH Zürich (Schweiz)
  • Hertie School (Deutschland)
  • Liechtenstein-Institut (Liechtenstein)
  • London School of Economics and Political Science (Großbritannien)
  • Masarykova univerzita (Tschechische Republik)
  • Sabanci Universitesi (Türkei)
  • Trans European Policy Studies Association (Belgien)
  • University of Aberdeen (Großbritannien)
  • Universiteit van Amsterdam (Niederlande)
  • Sveučilište Jurja Dobrile u Puli (Kroatien)
  • Universiteit Utrecht (Niederlande)
  • Uniwersytet Warszawski (Polen)
  • Stichting VU (Niederlande)
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Involvierte Hertie Researcher

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